Über Psychotherapie


Liegt eine psychische Erkrankung vor, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten, wenn die Erfolgsaussichten ausreichend sind. Im Zentrum einer Psychotherapie steht das gemeinsame Gespräch, bzw. bei Kindern die spielerische Interaktionen. Wesentliche Grundlage und auch bedeutender Wirkfaktor einer erfolgreichen Therapie ist die sogenannte „therapeutische Beziehung“ – die Chemie muss also stimmen zwischen Patient*in und Therapeut*in und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich sein.

Ich biete sowohl analytische als auch Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie an.

Beiden (sogenannten psychodynamischen) Verfahren liegt die Annahme zu Grunde, dass Krankheitssymptome oft durch unbewusste Konflikte und Motive verursacht und aufrechterhalten werden. Dem entsprechend ist das Ziel, verdrängte Gefühle, Ängste, Bedürfnisse und damit verbundene Konflikte bewusster erleben zu können. Dies ermöglicht eine Veränderung des emotionalen Erlebens, und in der Folge auch des Handelns. Negative und krankmachende Erlebens- und Beziehungsmuster können so verändert werden können.

Wie läuft eine Psychotherapie ab?

Jugendliche ab 15 Jahren können sich alleine zur Therapie anmelden. Ansonsten müssen die Eltern die Kinder anmelden. Das bedeutet, dass ich ein Kind nur treffen kann, wenn alle Sorgeberechtigten zustimmen.

Psychotherapeutische Sprechstunde

Zu Beginn steht immer die sogenannte psychotherapeutische Sprechstunde. Diese hat den Sinn zu klären, ob eine Symptomatik vorliegt, die psychotherapeutisch behandelt werden sollte. Um dies zu klären und ggfs. eine Diagnose zu stellen, stehen bis zu 5 Terminen (jeweils 50 Minuten) im Rahmen der gesetzlichen Versicherung zur Verfügung.

Probatorik

Sollte im Rahmen der Sprechstunde (oder auch bereits woanders) eine Diagnose gestellt worden sein und damit eine sogenannte Indikation für eine Psychotherpaie vorliegen, geht es darum einen Therapieplatz zu finden. Dazu sind im Rahmen der sogenannten „Probatorik“ bis zu 6 weitere Termine möglich. Dabei geht es um Fragen wie:

  • Passt die Chemie zwischen Kind / Eltern / Jugendlichen und mir als Therapeuten, so dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist?
  • Passt das Therapieverfahren zu Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen einerseits und zur aktuellen Symptomatik andererseits?
  • Können wir uns auf Regeln einigen, um einen sicheren Rahmen für eine Psychotherapie herzustellen?
  • Lassen sich gemeinsame Termine finden?

Psychotherapie beantragen

Wenn wir uns im Rahmen der Probatorik auf eine Zusammenarbeit geeinigt haben, kann ein Antrag auf Psychotherapie gestellt werden. Dazu ist grundsätzlich ein sogenannter Konsiliarbericht vom Kinderarzt nötig. Hierfür erhalten Sie eine Überweisung von mir, mit der Sie dann bei Ihrem Arzt vorstellig werden müssen.

Wie lange dauert eine Psychotherapie?